Geschichte
Die Genossenschaft Schwimmbad Hörnli ist dank der Initiative des seinerzeitigen Präsidenten des Schwimmclubs Kreuzlingen, Kurt Köstli, entstanden. Die Wasserballer trainierten und spielten damals noch in der gemütlichen "Seebadi", vor dem heutigen Grossschiffshafen in Kreuzlingen. Da indessen die grösseren Städte in der Schweiz und in Deutschland Schwimmbäder bauten, kam der dringende Wunsch auf, auch in Kreuzlingen ein modernes Bad zu erstellen. Auf Anregung des damaligen Stadtammanns Alfred Abegg wurde am 2. September 1963 die Genossenschaft Schwimmbad Hörnli gegründet. Die Genossenschaft erarbeitete die Pläne und die Kostenvoranschläge. Es wurde ein überdimensionierter Barometer beim Löwenplatz installiert, der den jeweiligen Stand des gesammelten Genossenschaftskapitals aufzeigte. Schon damals traten zahlreiche "Nörgeler" auf den Plan und kritisierten das neue Projekt. Im Juli 1966, nachdem Alfred Abegg als Stadtammann wiedergewählt worden war, fand die Abstimmung über die Gewährung eines zinslosen Darlehens der Stadt und der Schule an die Genossenschaft zur Erstellung des Schwimmbades statt. Der Weg für den Bau des Bades wurde frei.
Am 29. Juni 1968 konnte das Schwimmbad Hörnli eröffnet werden. Die offizielle Eröffnung fand einige Tage nach der Eröffnung des Bades statt.
Im Verlaufe der Zeit zeigte sich, dass der Entscheid und das Engagement, ein modernes, grosszügiges Schwimmbad mit direktem Seeanstoss zu erstellen, richtig gewesen war. Das Schwimmbad wurde zum beliebten Treffpunkt der Badefreudigen in und um Kreuzlingen. Im Schwimmbad wurden viele hochstehende Sportwettkämpfe ausgetragen. Die grossen Erfolge unserer Wasserballer beispielsweise konnten in unserem Bad live verfolgt werden. Das Bad ist nicht mehr aus dem Stadtbild wegzudenken.
Die Genossenschaft Schwimmbad Hörnli führt seit Eröffnung den Betrieb des Schwimmbades. 1985/86 wurde unter anderem der Kiosk erstellt und das Filterhaus erneuert. 1991/92 folgte die Aufbereitungsanlage, die 2004 zum Teil ersetzt wurde. Im Jahre 2005 erfolgten weitere dringende Sanierungsmassnahmen, unter anderem die Sanierung des Planschbeckens.
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